Uniqa Offshore Challenge

Das war die Offshore Challenge 2014!

 

Sail4one Racing war wie auch bereits beim RPC 2014 mit zwei Schiffen vertreten. Das Ergebnis war für die eine Crew positiv, für die andere leider etwas enttäuschend. Trotzdem hat es allen sehr viel Spaß gemacht und der Einsatz jedes einzelnen war wieder einmal beeindruckend.

Die Regatta selbst war geprägt von keinem bis wenig Wind und somit mit stundenlangen Flautenduellen und schwierigen taktischen Überlegungen, vor allem auch weil die Streckenführung mit Ausnahme von Start und Ziel frei wählbar war.

 

Am Ende konnte Sail4one Racing II den vierten, Sailone Racing I den achten Platz in der Einheitsklasse der Bavaria belegen...

Sail4one Racing II:

Nach der Anreise und einer im Vergleich zum RPC ausgesprochen kurzen Vorbereitungszeit erfolgt der Start Sonntag mittags. Der Start gelingt ausgezeichnet und wir sind ganz vorne dabei. Die Wetterdaten stimmen nicht mit der Realität überein, die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Crew bringen uns aber gut voran. Kurz vor der letzten Wertungslinie bei Dubrovnik liegen wir auf Platz 3, Kochnev ganz vorne, gefolgt von Nadler und auf Platz 4 Pitter. Wir entschließen uns anzugreifen, unser Taktiker rauft sich die Haare, der Wind dreht (nicht geplant) und wir landen auf Platz 4 der Einheitsklasse. Mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, aber gut gelaunt, laufen wir in Dubrovnik ein.

Dort verteilen wir in Richtung Wettfahrtleitung, Techniker und auch „Gegner“ jede Medikation unserer Bordapotheke die in die Richtung Nausea, Emesis und Diarrhoe wirkt.

In der zweiten Wettfahrt gelingt wieder ein sehr guter Start, wir entschließen uns für Mljet außen, wir müssen dorthin um uns von unseren direkten Gegnern nicht zu weit zu entfernen. Die Wetterdaten stimmen, dies macht es für den Taktiker aber nicht leichter. Es gelingt uns die vor uns liegende Crew der Sail4one Racing I zu distanzieren. In der zweiten Nacht bekommen wir auch Wind bis zu 22 kt, wir schaffen es, die Screwdriver auf 11,5 kt zu beschleunigen, so macht Segeln Spaß. Das Vergnügen währt bis kurz vor Biograd, wo sich dramatische Szenen abspielen. Während erste Yachten nach längerem „Slot“ schon über der Ziellinie sind, treiben andere bei null Wind durch die Strömung gedrückt an dieser vorbei. Uns gelingt es als Fünfte der Einheitsklasse über die Ziellinie zu gehen. In der Wertung bedeutet dies hinter Kochnev, Pitter und Nadler den vierten Platz. 

Ob wir damit zufrieden sind? - Ja definitiv, im Wissen es besser zu können. Dies werden wir bei unserem nächstes Antreten beim RPC15 auch zeigen.

 

Sail4one Racing I:

Die diesjährige Offshore Challenge ist für uns sehr durchwachsen verlaufen. Das Endergebnis als Achter in der Einheitsklasse Bavaria spiegelt nicht unsere Erwartungshaltung wider und wir haben leider unser Ziel Podestplatz doch klar verfehlt.

Der Start zur ersten Wettfahrt war ohne große Höhepunkte und wir setzten uns im Mittelfeld fest. Durch den Rückstand vom Start weg und dem wenigen Wind war es leider nicht möglich viel aufzuholen um sich ganz vorne zu platzieren. Schlussendlich reichte es zum fünften Platz in der Wettfahrt. Die beiden Neulinge Alex Müller und Gerhard Ortlechner haben sich sehr rasch in die Crew integriert.

Die zweite Wettfahrt war von einem sehr guten Start  geprägt und in weiterer Folge durch die zwischenzeitliche Führung in der Klasse. Um aufholen zu können wurde eine andere Route als der Großteil der Konkurrenz gewählt. Bis vor Korcula schien diese Taktik aufzugehen. Doch leider hat uns dann das Windglück verlassen und wir hingen viele Stunden vor Korcula in der Flaute fest. Die anderen Schiffe wählten die Strecke außerhalb von Mljet. Dort war nicht viel, aber zumindest Wind, was reichte um ständig in Bewegung zu bleiben. So waren wir nach Vis wieder hinter den Führenden und sogar nur im letzten Drittel der Klasse. Unser letzter Angriff hat uns auch nicht weiter nach vorne gebracht. Knapp vor dem Ziel matchten wir uns bei fast null Wind noch mit zwei anderen Bavaria 40. Auch dieses Duell verloren wir, bezeichnend für die gesamte Regatta, und so überquerten wir als Elfte der Einheitsklasse die Ziellinie.

 

Vielen Dank an Euch allen fürs Mitfiebern und die aufmunternde Motivation.

Die Crew der Screwdriver (Sail4one Racing II): Bernd Nawrata (Skipper), Christian Pronay (Co-Skipper), Martin Röttinger, Christoph Bugram, Gerhard Wörndl, Tom Tschepen und Yevgen Pavlenko

 

Die Crew der Long Island (Sail4one Racing I): Christian Pfann (Skipper), Berndt Schweiger (Co-Skipper), Günter Korn, Martina Pfann, Alex Müller und Gerhard Ortlechner